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Kurzstudie: Wirtschaftliche Effekte von Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Österreich 2025

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Kurzstudie Wirtschaftliche Effekte von Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Österreich 2025:

Kurzstudie_Ökonomische_Wirkungen_FHK

Person
Autoren:

Mag. Dr. Wolfgang Schwarzbauer
Finanz – und Personalvorstand, Leiter des Forschungsbereichs regionale Wirtschaftspolitik und Außenwirtschaft

Person

Sarah Rabong
Studentische Mitarbeiterin

Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (FH/HAW) sind weit mehr als Bildungseinrichtungen: Sie sind ein messbarer wirtschaftlicher Faktor für Österreich. Eine neue Kurzstudie von EcoAustria, durchgeführt von Wolfgang Schwarzbauer und Sarah Rabong im Auftrag der Österreichischen Fachhochschulkonferenz, aktualisiert und quantifiziert diesen Beitrag für das Jahr 2025.

Humankapital als Wachstumsmotor

Der wichtigste ökonomische Wirkungskanal der Fachhochschulen ist die Bildung von Humankapital. Die seit 2010 absolvierten Erstabschlüsse tragen im Jahr 2025 netto rund 2,7 Mrd. Euro – das entspricht 0,53 % des BIP – zur österreichischen Wirtschaftsleistung bei. Und dieser Effekt ist erst der Anfang: Langfristig wird er der Studie zufolge auf über 7,7 Mrd. Euro anwachsen, wenn immer mehr gut qualifizierte Absolventinnen und Absolventen auf den Arbeitsmarkt strömen und durch ihre Produktivität zusätzliche Investitionen auslösen.

Nachfrageimpuls und Beschäftigung

Neben diesen angebotsseitigen Effekten entfalten die Ausgaben der Fachhochschulen selbst, ihres Personals und ausländischer Studierender einen erheblichen Nachfrageimpuls in der Gesamtwirtschaft: bis zu 770 Mio. Euro, wovon bis zu 503 Mio. Euro im Inland wirksam werden. Über direkte, indirekte und induzierte Effekte entstehen daraus eine heimische Wertschöpfung von bis zu 542 Mio. Euro sowie die Schaffung bzw. Sicherung von bis zu 4.600 Vollzeitarbeitsplätzen.

Staatliche Investition mit klarer Rendite

Besonders aufschlussreich ist die fiskalische Gesamtbetrachtung: Die wirtschaftlichen Wirkungen des Fachhochschulsektors spülen jährlich bis zu 533 Mio. Euro an fiskalischen Rückflüssen in die öffentlichen Kassen – zusammengesetzt aus dem Nettoeffekt der Humankapitalbildung auf den Primärsaldo (rund 287 Mio. Euro) und dem Abgabenaufkommen aus den nachfrageseitigen Wirkungen (bis zu 246 Mio. Euro). Die öffentlichen Zuschüsse an die Fachhochschulen relativieren sich damit erheblich.

Die vollständige Studie steht zum Download zur Verfügung.